Poker online Training
Beitrag von Pokerwiki
Poker spielen ohne Training? Nicht so empfehlenswert, aber um nicht unwissend spielen zu müssen gibt es Hilfe. Dazu bieten einige Pokerrooms kostenlose Übungsräume an, dort kann man ohne Druck spielen und lernen. In diesen Räumen spielt man nur gegen automatisierte Trainer und nicht gegen andere Spieler und kann sich genügend Zeit nehmen um den Spielablauf zu erlernen. Diese Übungsräume sind in der Regel kostenlos sind und man kann sie so oft besuchen wie man möchte. In der Regel muss man die jeweilige Software des Pokerraums herrunterladen, um in den Übungsraum zu kommen.
In meisten Übungsräume wählt man einen Limit-Typ aus, die man nutzen möchte, wie das Limit Spiel, dass die Erhöhungen bis auf die Höhe der Mindestwette begrenzt. Das Pot Limit Spiel bei dem man um jeden Betrag von der Mindestwette bis zur Potsumme erhöhen kann. Und zuletzt das No Limit Spiel bedeutet, dass man bis zu jedem Betrag von der Mindestwette bis zur Chipsmenge, die einem an seinem Platz zur Verfügung steht, erhöhen kann.
In den Übungsräumen kann man einfach lernen durch die Praxis, durch das Gewinnen, aber auch Verlieren, aber nicht vergessen es ist ja kostenlos, also viel Spaß beim lernen!
Einen interessanen Link über das Thema Firmenverzeichnis finden sie hier.
Ob Sie Online Poker oder Casino Spiele wie Slots in einem Online Casino bevorzugen, online Spielen bedeutet, dass Sie nicht mehr weite Strecken zu einem echten Casino zurücklegen müssen, um den Nervenkitzel beim Spielen erleben zu können.
Pokerseiten und ihre Angebote!
Beitrag von Pokerwiki
Die absolute Nummer 1 in Sachen Poker ist Partypoker, diese Seite hat sich einen ganz großen Namen in der Welt des Online Pokers geschaffen, und gehört zur Gruppe PartyGaming. Im weiteren erzähle ich euch jetzt mal so die wichtigsten Seiten auf denen man richtig viel Spaß beim Pokern haben kann.
Bei Everrest Poker gibt es einen Just For Fun Modus für den man sich nicht mal regestrienen muss, einfach drauf los spielen ist hier das Motto. Titan Poker ist ein Anbieter der Freerolls macht und mit 50% Willkommens Bonus bei 200$ wirbt, also auch ein guter Deal. Bei ParadisePoker wird um Dollar gespielt und die Seite gehört auf Nummer 2 was die Spieler Anzahlen angeht, und gehört zu der Sportigbet Gruppe. Euro Poker ist zum Beispiel aus dem Fernsehn bekannt und betreibt eine kostenlose Pokerschule im Internet, bei der man nach Registrierung 1000 $ Spielgeld Guthaben bekommt um natürlich fleißig zu üben. bwin was bisher nur als Sportwettenforum bekannt war bietet inzwischen auch Poker an z.B. Seven Card Stud, Five Card Draw, Omaha und Texas Hold’em. PacificPoker ist im Internet eine der ältesten Seiten bei der man mit Spielgeld poker lernen kann. Hier findet man keine überflüssigen Optionen alles ist gut durchstrukturiert und einfach in der Handhabung. Intertopspoker hat ein ganz besonderes Angebot hier kann man sich die Software auch nach Hause schicken lassen. soweit so gut wenn es was neues gibt werd ich euch natürlich direkt auf dem laufenden halten!
7 Card Stud Poker
Beitrag von Pokerwiki
7 Card Stud ist eine Variante von Poker. Es können bis zu 7 Spieler an einem Tisch spielen.
Das Spiel
Bevor das Spiel beginnt, generiert das System intern eine neue Hand mit neuen Karten für das nächste Spiel. Jede Runde werden 52 Karten ohne Joker benutzt. Vor der nächsten Runde werden die Karten von dem Zufallsgenerator (RNG) gemischt.
Wie funkioniert das Ganze?
Das System generiert eine zufällige Zahlenreihenfolge, um jede einzelne Karte richtig zu platzieren. Nachdem die Karten gemischt worden sind, werden diese Karten nur für dieses Spiel benutzt.
Die Karten werden jede Runde von dem Zufallsgenerator (RNG) neu gemischt.
Die erste Spielrunde (1 von 5)
Ein neuer Tisch startet, indem alle Spieler den “ante” setzten (ein vorausbestimmter Betrag, der im Pot gesammelt wird, bevor die Karten ausgeteilt werden). Der Betrag hängt von der Spielgröße ab. Es gibt hier keine Regel, der “ante” Betrag wird aufgrund der überwiegenden Spieltrends bestimmt. Z.B. an einem 1/2 Tisch liegt er bei 25 Cent, bei einem 3/6 Tisch liegt er bei 50 Cent. Ein neues Spiel an einem aktiven Tisch startet, indem alle Spieler ihren “anteil” setzten.
In Seven-card stud Poker erhalten die Spieler 7 Karten, 3 verdeckte und 4 offene Karten.
Nachdem der “ante” gesetzt worden ist, bekommt jeder Spieler 3 Karten (2 verdeckten und eine offene). Die offene Karte wird auch “doorcard” oder “third street” genannt. Der Spieler mit dem niedrigsten Wert auf der “doorcard” muss als erster setzten. (Wenn zwei oder mehr Spieler denselben Wert haben, entscheidet die Farbe, wer anfängt. Folgende Reihenfolge gilt: Kreuz, Karo, Herz und Pik, indem Pik die höchste Farbe ist).
Jeder Spieler darf in einer Runde einen Einsatz und drei Erhöhungen machen. Um im Spiel fortzusetzen, muss man nach den vorhandenen Möglichkeiten handeln (au&betaer dass man “All-In” erklärt ist).
Die 2. Runde (2 von 5)
Nach der ersten Wettrunde wird noch eine sichtbare Karte jedem Spieler, der noch im Pot ist, ausgeteilt (diejenigen, die nicht nach der “third street” ausgestiegen sind). Das ist “fourth street” (die zweite Wettrunde). Von nun an wird der Spieler mit der höchsten Hand den Einsatz oder die Erhöhung machen. Wenn ein Paar “fourth street” zeigt, können Spieler einen normalen oder doppelten Einsatz machen. Wenn ein Spieler einen normalen/doppelten Einsatz macht, können andere Spieler sehen, den Normaleinsatz erhöhen, den Doppeleinsatz erhöhen oder aussteigen. Wenn es sich um einen Doppeleinsatz handelt, muss die Erhöhung mindestens so hoch wie der Einsatz sein.
Die 3. Runde (3 von 5)
Nachdem der Einsatz für die “fourth street” gemacht worden ist, wird die nächte sichtbare Karte denjenigen, die im Pot bleiben, verteilt. Das wird “fifth street” genannt (die dritte Wettrunde) und führt eine Verdoppelung der Einsätze in den kommenden Runden mit sich. Die höchte Hand startet wieder zu setzten.
Die 4. Runde (4 von 5)
Nachdem der Einsatz für die “fifth street” gemacht worden ist, wird die nächste sichtbare Karte verteilt. Das ist “sixth street” (die fünfte Wettrunde).
Die 5. Runde (5 von 5)
Die letzte Karte wird verteilt. Sie wird auch “river card” oder “seventh street” genannt (die letzte Wettrunde).
Drei Grundsätze für Texas Hold’em Poker
Beitrag von Pokerwiki
Lernen Sie, den Wert des Anfangsblattes zu beurteilen
Die beiden Pocket-Karten (oder Hole Cards) unterscheiden Ihr Blatt vom Blatt der anderen Spieler. Ihr Erfolg hängt davon ab, ob Sie lernen, wie diese Karten gespielt werden. Mit einer AA (Ass-Ass)-Kombination haben Sie z. B. eine wesentlich höhere Gewinnchance als mit einer 7-3-Kombination. Spielen Sie die guten Anfangsblätter, und passen Sie bei schlechten Blättern.
Verstehen Sie die Chancen beim Positionsspiel
Wie im Abschnitt POKER LERNEN beschrieben, ist es ein enormer Vorteil, eine hintere Position zu haben, da Ihre Gegenspieler dann ihre Blätter aufdecken müssen, bevor Sie agieren. Nutzen Sie diesen Vorteil aus, wenn er eintritt. Ein gutes Anfangsblatt an einer frühen Position kann häufig schlechter sein als ein schlechtes Blatt an einer hinteren Position.
Kontrollieren Sie Ihren Stolz, und lernen Sie zu passen
Ganz gleich in welcher Spielrunde: Wenn Sie nichts in der Hand haben und nicht mithalten können, passen Sie. So einfach ist das.
Tilten beim Poker vermeiden
Beitrag von Pokerwiki
Tilten ist irrationales Spielverhalten, was oft die Folge einer Pechsträhne hat. Tilten stellt ein Problem dar, dass jeden Spieler beim Pokern betrifft. Lesen Sie diesen Text, und vielleicht werden Sie mir widersprechen, ich bin mir aber sehr sicher, dass meine oben genante Äußerung Korrekt ist. Nicht jeder tiltet in gleicher Form. Einige Spieler verwandeln sich in komplett Wahnsinnige.
Andere tilten auf wesentlich subtilere Art. Wahrscheinlich achten sie einfach nicht auf alle Informationen, die zur Verfügung stehen. Anstatt total auszurasten, reagieren andere Spieler vielleicht passiv, was sie sonst nicht tun würden. Einfach aus der Angst heraus noch mehr Geld zu verlieren. Wenn man verliert oder von einem Spieler mit einem Glücksblatt (bad beat) geschlagen wird, dann hat das bei jedem Spieler einen anderen Effekt und es ist sehr wichtig zu wissen, wie es Sie selbst betrifft, damit Sie den Kampf mit dem Tilt aufnehmen können.
Spieler, die sich in den höchsten Limit Spielen auszeichnen, sind in der Lage das Spiel Souverän zu meistern, wenn sie verlieren. Sogar die Besten der Besten sind nicht vor dem Tilten sicher, aber sie tilten wesentlich seltener und richten dabei weniger Schaden an, als andere. Die normalerweise großen Spieler verbringen fast ihr ganzes Leben damit mal Geld zu haben und dann wieder keines, weil sie richtige Probleme mit dem Tilten haben. Monatelanges, gutes Spielen und harte Arbeit können von einer Sitzung mit einem Tiltanfall komplett zunichte gemacht werden.
Nicht alle Tilts werden von Dingen hervorgerufen, die am Pokertisch passieren. Auch Privater Ärger oder Stress können einen Spieler dazu bringen weit unter seinen Fähigkeiten zu spielen. Wenn Sie bemerken, dass Sie ein Problem damit haben, ist es am besten dieses Problem zu erkennen und nicht zu Spielen, es sei den Sie können abschalten und können sich voll auf das Spiel konzentrieren.
Zu Wissen, was Sie stört oder zu Tilten und damit aufzuhören sind Gott Lob zwei verschiedene Sachen. Versuchen Sie die Kontrolle wieder zu erlangen, bevor alles verloren ist. Beginnen Sie (tighter) gehen Sie kein unnötiges Risiko ein zu spielen, um sich selbst zu zeigen, dass Sie die Kontrolle wieder haben
Was in der Vergangenheit passiert ist und was Sie sich für die Zukunft wünschen ist im Moment nicht wichtig. In der Vergangenheit haben Sie verloren, oder Sie wurden von einem Spieler mit einem Glücksblatt geschlagen, worüber Sie sich geärgert haben. Sie möchten Ihr Geld zurückgewinnen, was Sie allerdings dazu verleiten kann unnötige Risiken einzugehen, um Ihre Verluste wieder auszugleichen. Diese Dinge sind irrelevant. Das ist sogar sehr schädigend. Konzentrieren Sie sich lieber auf das bevorstehende Spiel. Das ist sehr wichtig, wenn es am Pokertisch anfängt schief zu laufen. Alles andere ist nur Lärm. Treffen Sie immer die beste Entscheidung aus den Ihnen gegebenen Informationen. Reihen Sie diese guten Entscheidungen auf und es wird nicht lange dauern, bis Sie Ihr Gleichgewicht wiedergefunden haben. Seien Sie stolz drüber, dass Sie nicht getiltet haben, wenn viele andere Spieler mit ihrem Bankkonto auf Kriegsfuß stehen.
Es wird auch immer wieder Tage geben, an denen es sogar die besten Spieler nicht schaffen cool zu bleiben. Trotz Ihrer größten Bemühungen finden Sie einfach nicht den richtigen Weg um die beste Vorgehensweise durchzuziehen. In diesen Zeiten ist es am besten aufzuhören. Es ist zwar nicht leicht jetzt einfach das Spiel zu beenden, aber immer noch besser als eine falsche Entscheidung zu treffen. Tun Sie sich selbst einen Gefallen und stehen Sie auf und gehen Sie nach Hause. Das Spiel wird trotzdem noch da sein, wenn Sie wiederkommen. Verhindern Sie aus einer schlechten Sitzung eine Katastrophe zu machen. Sie sollten sich gut fühlen, das Sie diese Entscheidung getroffen haben, da eine solche Entscheidung unglaublich schwer ist. Wenn Sie es nicht schaffen, sollten Sie sich einschränken und gut überlegen wann Sie aufhören sollten an diesem Tag zu spielen.
Die Fähigkeit richtig mit dem Tilten umzugehen hält einige, sonst sehr gute Spieler davon ab in die obere Liga zu steigen. Es gibt einfach keine Patentlösung einen Tilt zu vermeiden. Lernen Sie zu identifizieren, was Sie aufregt und versuchen Sie präventive Maßnahmen zu treffen. Vermeiden Sie unnötige Risiken und zeigen Sie sich selbst, dass Sie die Kontrolle behalten, wenn es mal nicht so gut läuft. Konzentrieren Sie sich darauf im Moment zu bleiben, eine gute Entscheidung zur richtigen Zeit zu treffen und Sie werden vielleicht imstande sein weiterhin gut zu spielen, obwohl Sie dem Elend ins Auge sehen. Wenn es Ihnen nicht möglich ist weiter gut zu spielen, sollten Sie aufstehen und gehen bevor Sie zur Ader gelassen werden. Wenn Sie bei dieser Entscheidung Schwierigkeiten haben, sollten Sie einen Stop-Loss in Erwägung ziehen. Man könnte darüber streiten, dass tighten up (weniger risikoreich spielen) eine Art des Tiltens ist. Wie immer sollten Sie aufmerksam auf Ihre Gegner und Ihre Absichten achten. Ein Stop-Win (Stop-Gewinn) ist genau das Gegenteil. Ein Stop-Win ist keinesfalls eine gute Entscheidung..
Blind-Einsätze
Beitrag von Pokerwiki
Der links vom Geber sitzende Spieler setzt den „Small Blind“ (die Hälfte des Mindesteinsatzes am Tisch).
Der Zweite der links vom Geber sitzenden Spieler setzt den „Big Blind“ (den Mindesteinsatz am Tisch). Die Taschenkarten - Die erste Kartenausteilung
Der Geber verteilt an jeden Spieler zwei verdeckte „Taschenkarten“, auch “Pocket-Cards“ genannt. Die Karten werden einzeln im Uhrzeigersinn ausgeteilt, also angefangen bei dem Spieler, der links vom Geber sitzt.
1. Einsatzrunde
Das Setz-Limit: der Mindesteinsatz
Der Spieler Linkerhand vom Big Blind eröffnet die erste Einsatzrunde. Die Einsatzrunde läuft dann im Uhrzeigersinn weiter um den Tisch, von einem Spieler zum nächsten. In dieser Einsatzrunde muss jeder Spieler mindestens mit dem Big Blind „mitgehen“, falls er nicht aussteigen will. Das aussteigen ist selbstverständlich möglich. Die Einsätze in dieser Runde orientieren sich an den Mindesteinsätzen des Tisches, da der als Minimum zu setzende Big Blind dem Mindesteinsatz entspricht.
„Flop“ - Die zweite Kartenausteilung
Nachdem der Geber die oberste Karte vom Geberstapel abgelegt (gebrannt) hat, offenbart er die ersten drei „Gemeinschaftskarten“ in die Mitte des Tisches. Diese Karten können von allen Spielern genutzt werden.
2. Einsatzrunde
Mindesteinsatz
Der erste links vom Geber sitzende noch nicht ausgestiegene Spieler eröffnet die zweite Einsatzrunde. Die Einsatzrunde läuft dann im Uhrzeigersinn weiter um den Tisch, von einem aktiven Spieler zum nächsten und befolgt die Reglementierungen der ersten Runde. „Turn“ -
Die dritte Kartenausteilung
Der Geber legt eine vierte Gemeinschaftskarte offen in die Mitte des Tisches, nachdem er die erste Karte des Stapels wiederum gebrannt hat.
3. Einsatzrunde
Der erste links vom Geber sitzende und noch aktive Spieler eröffnet die dritte Einsatzrunde. Die Einsatzrunde verläuft wie die vorausgegangenen Runden im Uhrzeigersinn, von einem aktiven Spieler zum nächsten. Die Einsätze in dieser Runde orientieren sich an den Höchsteinsätzen des Tisches, das heißt den abgesprochenen Limits. „River“ - Die vierte und letzte Kartenausteilung Der Geber legt, nachdem er die oberste Karte vom Geberstapel gebrannt hat, eine fünfte Gemeinschaftskarte offen in die Mitte des Tisches. Das Setz-Limit der vierten und letzten Einsatzrunde: Höchsteinsatz
Der erste links vom Geber sitzende und noch aktive Spieler eröffnet die vierte Einsatzrunde. Die letzte Runde verläuft wie die vorausgegangenen Runden im Uhrzeigersinn, von einem aktiven Spieler zum nächsten. Die Einsätze in dieser Runde orientieren sich wieder an den Limits des Tisches. Showdown
Nach Abschluss der vierten Einsatzrunde kommt es zum „Showdown“ (Gesetz dem Fall, es sind noch mehr als ein Spieler aktiv). Beim „Showdown“ zeigt jeder aktive Spieler ausgehend von seinen beiden Taschenkarten eine ideale Kombination aus diesen und der fünf Gemeinschaftskarten zusammen. Der aktive Spieler mit dem höchsten Pokerblatt gewinnt den Pott. Falls zwei Spieler Blätter mit gleicher Wertigkeit haben, wird der Pott geteilt.
Poker Jargon und allgemeine Terminologie
Beitrag von Pokerwiki
Es gibt einige Ausdrücke oder Zeichen, die man kennen sollte, wenn man Poker online spielt. Ich schalte den Chat zwar meistens ab, vor allem wenn ich an mehreren Tischen spiele, weil ich so konzentrierter spiele. Nur bei größeren Turnieren habe ich den Chat an, weil man da immer mal wieder auf Leute trifft, die man kennt und mit denen man auch einen Austausch über das Spielverhalten anderer hat.
Egal ob Sie den Chat benutzen oder nicht, hier sind die wichtigsten Zeichen:
nh = Nice hand (Gutes Blatt)
vnh = Very nice hand (Sehr gutes Blatt)
thx, ty = Thank you (Danke)
Hinzu kommen die üblichen Chat Ausdrücke:
lol = Laughing out loudly (Schallendes Lachen)
brb = Be right back (Bin gleich zurück)
Mit diesem kurzen Überblick sollte man für’s Erste gerüstet sein für den Poker Chat.
Allgemeine Terminologie:
Des Weiteren findet ihr eine kleine Auswahl von Pokerbegriffen, die man kennen sollte, wenn man sich mit anderen über Poker unterhält oder sich mit andern an einen Pokertisch setzt.
All In: Falls ein Spieler, nicht genügend Geld hat, um den Satz eines vorherigen Spielers zu callen, hat er die Möglichkeit All in zu gehen. Der Spieler setzt nun alles, was er noch vor sich hat, bleibt weiter im Spiel, hat jedoch nur Anspruch auf den Anteil am Pot, bis zu dem Zeitpunkt, als er All in ging. Jeder weitere Satz der anderen am Spiel teilnehmenden Personen geht nun in einen Side Pot.
Ante: Ein Einstiegsbetrag, bei beim Stud- und Draw-Poker, den jeder Spieler vor Spielbeginn in den Pot einzahlen muss, wenn er am Spiel teilnehmen möchte.
Aussteigen: (= Fold) siehe Fold.
Bet: (= Setzen/Wetten) Einen Betrag setzen um die nachfolgenden Spieler dazu zu zwingen mindestens den gleichen Einsatz zu bringen oder auszusteigen.
Blinds: Die Blinds sind die vorgeschriebenen Einsätze, die von den ersten beiden, links im Uhrzeigersinn vom Dealer sitzenden Spielern, vor dem Verteilen der Karten getätigt werden müssen. Der erste Spieler links vom Dealer zahlt den so genannten Small Blind („Small Bet“). Dieser beträgt die Hälfte des Mindesteinsatzes. Der zweite Spieler muss den Big Blind („Big Bet“) zahlen. Der Big Blind ist gleich dem Mindesteinsatz.
Bluff: Das bluffen ist ein Verhalten, bei dem es darum geht, die Gegner durch Täuschung zum eigenen Vorteil zum Passen zu bewegen. Mit geschicktem bluffen wird versucht den anderen Spielern ein hohes Blatt vorzutäuschen, um so zu erzwingen, dass diese eingeschüchtert aussteigen.
Board: (=Gemeinschaftskarten) Die Gemeinschaftskarten sind die, in der Mitte liegenden, von allen genutzten Karten.
Buy In: Der Buy In ist die Mindestsumme, die man braucht, um an einem bestimmten Tisch teilnehmen zu können.
Call: (= Mitgehen) Mit dem zuletzt getätigten Einsatz gleichziehen.
Check: (= Schieben) Ablehnen, den Ersteinsatz in einer Runde zu tätigen. und die Option an den nächsten weitergeben. Sobald jedoch jmd. einen Einsatz getätigt hat, ist die Option des Checkens nicht mehr möglich.
Check-Raise: Check-Raise bedeutet zuerst zu checken um so eine schlechte Hand anzudeuten, jedoch zu erhöhen, nachdem jemand anderes gesetzt hat. Wenn ein Spieler diese Taktik spielt kann man davon ausgehen das er eine starke Hand hat.
Dealer: Der Dealer ist der Spieler, er die Karten ausgibt. Sollte immer der gleiche dies tun, wird vor Beginn des Pokerspiels per High Card ein Dealer ausgelost. D.h., dass der Spieler mit der höchsten Karte (von Karo Ass bis Kreuz 2), fiktiver Dealer ist und somit zumindest bei Spielanfang die günstigste Position hat.
Erhöhen: (= Raise) siehe Raise.
Farben: Pik, Herz, Karo und Kreuz. Die Farben spielen nur bei der High Card, zu Ermittlung eines fiktiven Dealers eine Rolle. Haben zwei Spieler die gleichen Karten auf der Hand, werden die Blätter unabhängig von der Farbe als gleichwertig gesehen und der Pot wird geteilt.
Flop: Die ersten 3 Gemeinschaftskarten werden Flop genannt.
Flush: Ein Blatt, welches aus 5 Karten, derselben Farbe besteht.
Fold: (= Aussteigen) Fold bedeutet, dass ein Spieler während einem Spiel aussteigt. Dies hat zur Folge, dass er den Einsatz den er bereits während dieses Spiels getätigt hat, verliert.
Full House: Ein Blatt, das sich aus drei und zwei (anderen) Karten mit dem gleichen Wert zusammensetzt.
Gemeinschaftskarten: (= Board) siehe Board.
High Card: Karte zur Ermittlung eines fiktiven Dealers. Bei der High Card spielt bei 2 Karten mit dem gleichen Wert die höhere Farbe eine Rolle (von der niedrigsten zur höchsten: Karo, Herz, Pik, Kreuz).
Limits: Es gibt im Poker 3 verschiedene Limitvarianten. No Limit, Pot Limit und Limit Poker. No Limit Poker: No Limit Poker ist die risikoreichste Pokervariante, in der jeder Spieler jederzeit einen beliebigen Betrag setzen darf.
Pot Limit Poker: Pot Limit Poker ist die Pokervariante, bei der die Spieler Beträge bis zu der Höhe der derzeit im Pot befindlichen Summe setzen dürfen.
Limit Poker: Bei der Limit Poker Variante ist im Gegensatz zur No Limit Variante die Setzbeträge festgelegt. In einem “10/20″ Spiel sind z.B. die Einsätze und in den ersten Runden auf 10 und in den letzten Runden auf 20 beschränkt.
Mitgehen: (= Call) siehe Call.
Muck: Man wirft die auf der Hand gehaltenen Karten weg ohne sie zu zeigen.
Passen: (= Fold) siehe Fold.
Position: Die Position gibt an wo man am Tisch sitzt. Der Dealer hat die beste Position, da er beim Setzen immer als letztes dran ist und somit einen Informationsvorsprung hat. Man unterscheidet außerdem zwischen 3 weiteren Positionen. Der frühen (early) der mittleren (middle) und der späten (late) Position. In der frühen Position (am Beispiel von 10 Spielern, die beiden Spieler links von denen, die die Blinds gesetzt haben) muss der Spieler in der Einsatzrunde vor den meisten anderen Spielern am Tisch handeln und kann so keine Reaktionen abwarten. In der mittleren Position (an fünfter, sechster und siebenter Position links vom Dealer) hat man als Orientierung die Reaktionen der ersten Spieler. In der späten Position (die beiden Spieler rechts vom Dealer) handelt man meist nach allen anderen und kann aufgrund der Reaktionen der Spieler in den frühen Positionen auf deren Hände schließen.
Pot: Die angesammelte Summe in der Tischmitte. Er beinhaltet sowohl Main-, als auch Side Pot. Alle Einsätze werden, nach dem eine Einsetzrunde beendet ist, in den Pot geschoben (Main Pot). Falls ein oder mehrere Spieler All In gehen gibt es des weiteren Side Pots, die unter den verbliebenen Spielern ausgespielt werden.
River: Die fünfte und letzte der Gemeinschaftskarten.
Raise: (=Erhöhen) Den zuletzt getätigten Einsatz eines Spielers vergrößern.
Royal Flush: Ein Blatt, das aus einem Straight Flush besteht, das mit einem Ass beginnt. Dies ist das bestmögliche Blatt im Poker.
Schieben: (Check) siehe Check.
Showdown: Das Ende der letzten Einsatzrunde, wenn alle Spieler ihre Karten aufdecken, um den Gewinner zu ermitteln.
Turn: Die vierte Gemeinschaftskarte.
Wedding: Heiraten in Florida
Der Flop beim Poker
Beitrag von Pokerwiki
Der Flop ist entscheidend beim Pokerspiel. Der Flop entscheidet über das Potential eines Bltts, macht es zum Gewinner oder zum Verlierer. Man sollte einen „Flop zum vorhandenen Satz“ und einen „Flop zum Drilling“ unterscheiden. Als „Flop zum vorhandenen Satz“ bezeichnet man ein starkes Paar auf der Hand, zum Beispiel Dame, Dame auf der Hand und Ass, Dame, Vier als Flop.
Jeder der Pokerspieler mit einem Ass auf der Hand wird auf ein starkes Paar spekulieren, doch mit dem starken Damen-Drilling schlägt man dieses Paar. Als „Flop zum Drilling“ bezeichnet man einen Flop, bei dem ein Paar liegt. Besteht der Flop zum Beispiel aus Bube, Bube, König und auf der Hand hält man Bube und Ass, dan hat man mit dem Flop einen Drilling. Man sollte jedoch nie vergessen, dass ein Flop mit einem Paar Gefahren mit sich bringt. Das Risiko, dass einer der Gegner ein Full House hat, wächst und schlägt damit den Drilling. Die Erfahrung zeigt, dass Könige im Flop den Pott nur langsam wachsen lassen. Könige sind ‘Schreckkarten’ und bewegen nur wenige Spieler dazu, den Einsatz zu erhöhen. Man sollte demnach vorsichtig sein, wenn ein Gegner seinen Einsatz wider Erwarten erhöht. Es ist sehr wahrscheinlich, dass er ein Full House auf der Hand hält.
Hält man ein schwaches Paar auf der Hand , zum Beispiel Drei, Drei und der Flop besteht in dem alle aus Drei, Acht, Dame, so sollte man den Pott füllen und damit verhindern, dass eine weitere Dame oder eine 8 aufgedeckt wird. Dadurch vermindert man das Risiko, dass die Chance der Mitspieler auf einen stärkeren Drilling steigt. Zwar würde man selbst von einer weiteren Dame oder einer Acht auch profitieren, denn mit dem 3er Drilling hätte man ein Full House. Aber die Chancen sollte man sehr gut gegeneinander abwägen und jede Entscheidung gut überdenken.
Wenn man ein hochwertiges Paar auf der Hand hat, sollte man den Pott dagegen in jedem Falle füllen. Wenn man zum Beispiel König, König auf der Hand hat und der Flop aus Bube, Drei, Sechs besteht, hat man gute Chancen auf das höchste Blatt. Generell gilt, wenn man zwei hohe Karten auf der Hand hat und mit dem Flop ein Paar mit hohem Kicker, dass man aggressiv spielen und den Pott schnell füllen sollte.
Es gibt auch einen „Flop zum kleinen Paar“: Wenn man Hält man beispielsweise Ass, Fünf auf der Hand hält und der Flop aus Dame, Acht, Fünf besteht, hat man ein kleines Paar auf Fünfen. Hier empfiehlt es sich, einen Einsatz zu machen. An den Reaktionen der Spieler erkennt man, wie gut die Blätter der Mitspieler sind. Hat der Gegner beispielsweise eine Acht und eine Fünf auf der Hand, wird er nur mitgehen. Ein Spieler, der Dame, Drei auf der Hand hat, wird dagegen erhöhen. Selsbtverständlich kann die Turn-Karte das Blatt wieder wenden, indem zum Beispiel eine fünf aufgedeckt wird und der Drillung jedes Paar schlägt.
Der „Flop zum Monsterblatt“ bezeichnet die Möglichkeit, einen Royal Flush, einen Vierling, ein Full House, einen Flush, eine Straße oder einen Straight Flush zu erzeilen. Ein Verlieren ist nahezu ausgeschlossen. Um den Pott in die Höhe zu treiben und damit den Gewinn zu maximieren, empfiehlt sich ein langsames Spiel. Hat man allerdings eine niedrige Straße oder einen minderwertigen Flush, ist Vorsicht geboten. Vielleicht können die Mitspieler die Straße oder den Flush höher bilden. Ein Ableiten der Katrten aus dem Verhalten ist leider nahezu unmöglich. Zumindest, wenn man mit geübten Spielern zusammen trifft. Außerdem gibt es auch noch den „Flop zum möglichen Flush oder zur möglichen Straße“. Statistisch gesehen ist die Chance minimal, ein solches Blatt zu erhalten Falls man ein solches Blatt erwischt, kann man nur auf zwei Dinge hoffen: Entweder steigen alle aus, man würde zumindest einen kleinen Pott gewinnen. Oder aber der Flush/die Straße lässt sich widerrwarten doch noch vervollständigen. Somit gewinnt man einen großen Pott. Für das Tragen des hohen Risikos und die Nervenanspannung auch durchaus berechtigt.
Der „Flop zu 2 Paaren“ liegt vor, wenn man zum Beispiel Bube, Zehn auf der Hand hat und Zehn, Vier, Bube im Flop liegen. Hier bietet sich ein aggressives Spiel an, um die anderen Spieler aus dem Spiel zu drängen. Wie bereits ausgeführt, Paare sind gut, aber leicht zu schlagen.. Auch hier gilt aber: Der Turn oder River kann das Spiel dramatisch ändern, wenn man durch River und Turn plötzlich ein Full House auf der Hand hat. Falls dieser Fall eintritt, sollte man seine Strategie ändern und den Pott mit allen Mitteln in die Höhe zu treiben. Mit einem „ungünstigen Flop“ lohnt es sich nicht, bis zum River durchzuhalten. Man sollte sofort aussteigen und den Schaden in Grenzen halten.
Poker Tischpositionen
Beitrag von Pokerwiki
Oft wird die eigene Sitzposition im Bezug zu den Blinds bzw. zum Button beim Poker als das Wichtigste nach den Karten dargestellt. An solchen Aussagen ist auch viel Wahres dran, auch wenn dies für Anfänger nicht immer gleich ersichtlich ist. Ich werde hier kurz die Tischpositionen aufführen, weil sich mit Sicherheit ein paar der späteren Artikel darauf beziehen werden.
Platz 1 Small Blind
Platz 2 Big Blind
Platz 3 frühe Position
Platz 4 frühe Position
Platz 5 frühe Position
Platz 6 mittlere Position
Platz 7 mittlere Position
Platz 8 mittlere Position
Platz 9 späte Postion
Platz 10 späte Position (auch Button oder Dealer)
4 Typen Poker Spieler
Beitrag von Pokerwiki
Wenn man ein Pokerspiel längere Zeit beobachtet kann man sich ein Bild davon machen, was für Spielertypen es gibt, woran man sie erkennt und zu welchem Typ man selbst gehört.
Zu wissen welcher Typ wie spielt ist von Vorteil – man kann seine Strategie anpassen und erkennen ob er blufft oder ob er wirklich ein gutes Blatt auf der Hand hat.
Man unterscheidet unter vier Typen von Spielern: The Rock, The Calling Station, The Maniac und The Stone Killer.
The Rock wartet stets darauf eine große Hand zu haben, legt dann seine Karten immer ab und blufft nur selten. Der Vorteil dieses Spielertyps besteht darin, dass man nur sehr geringe Verluste hat und diese durch konstante, kleine Gewinne und viele gewonnene Pots (durch Premiumkarten) wieder ausgleicht. Man erkennt ihn daran, dass er nur sehr vorsichtig setzt, nicht viel redet und sehr tight spielt. Wenn man ihn erkannt hat kann man das für sich nutzen indem man bei schwachen Blättern nicht called und bei Rag-Flops gut blufft.
The Calling Station ist ein Spielertyp der keine wirklichen Vorteile hat, außer den, dass es ein reiner Spaß-typ ist. Er kann gegnerische Hole Cards nicht gut einschätzen und die gegnerischen Pots werden immer gecalled. Man erkennt ihn daran, dass er loose spielt, viel redet und selbst bei schwachen Händen called. Bluffen kann man hier getrost sein lassen – es wird eh gecalled. Wenn er bis zum River Bet mitgeht kann man davon ausgehen, dass er wenigstens eine mittelmäßige Hand hat.
The Maniac. Hier ist der Name Programm. Er ist immer in Action und ständig am Setzen und Erhöhen. Er ist unberechenbar und schwer zu lesen – er gewinnt und verliert ungefähr 1 zu 1. Der Vorteil dieses Spielertyps ist, wenn er gewinnt gewinnt er einen großen Pot und mit dieser Spielweise kann man die Gegner gut einschüchtern. Er spielt sehr loose, ist ständig am bluffen und hat beim Showdown meist schwache Blätter. Der Vorteil gegen ihn zu spielen besteht darin, dass wenn man eine starke Hand hat kann man ihn setzen lassen und selbst raisen – aber diese starke hand ist meist nicht nötig, da The Maniac meist keine guten Hände hat. Der vierte im Bunde ist The Stone Killer. Er wird von den Top-Playern gespielt, die bei starken Händen durch aggressives Setzen ihren Gewinn maximieren.
The Stone Killer gewinnen oft, da man seine Gegner einschüchtert und man selbst der Aggressor ist. Man erkennt ihn daran, dass wenn er starke Hände hat spielt er aggressiv, er gewinnt oft und dann auch mehr als andere. Wenn man weiß, dass man es mit einem Stone Killer zu tun hat tritt man nicht mit einer mittelmäßigen Hand gegen ihn an, sondern wartet ab, bis man eine bessere hat.
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